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    Andacht

    Vergebens gelebt – 03.12.2019
    von Frank


    Gott sprach zu ihm:
    Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?

    Lukas-Evangelium 12, 20

    Es gab einen Erbstreit und man fragte Jesus nach Seiner Meinung. ER sagte: Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, daß ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluß lebt. – Und Er erzählte ein Gleichnis: Ein großer Bauer hatte eine sehr gute Ernte. Er überlegte, was er damit tun sollte und entschloß sich, Kornspeicher zu bauen, damit er Vorräte für viele Jahre hat. Dann kann er sich ausruhen, essen und trinken und sich des Lebens freuen. Doch Gott hatte einen anderen Plan …
    Ich kannte einen Mann, einen feinen und zuverlässigen Menschen. Doch eines Tages war er am Boden zerstört. Er hatte alles in seinen Betrieb investiert, und ihn mit viel Arbeit großgemacht. Seine Kinder hatten eine gute Ausbildung bekommen und seine Frau brauchte nicht arbeiten. Sie hatten ein großes Haus. Doch dann merkte er, die Kinder verachten ihn. Und, noch schlimmer, die Frau hatte schon jahrzehntelang einen Liebhaber. Ja, wofür hatte er gearbeitet und sich sein Leben lang angestrengt?
    So ergeht es uns auch als Christen: Am Ziel vorbei gelebt, auf das falsche Pferd gesetzt, gescheitert.
    Wenn wir den HErrn vor lauter Arbeit aus den Augen verlieren, ist unser Leben umsonst. Am Ende sagt Er zu uns: Ich kenne euch nicht, ihr habt mich auch nicht gekannt.
    Im Himmel wird ein Film gezeigt über mich und mein ganzes Leben. Alle Worte, Gedanken und Gefühle werden sichtbar. Aber die ganzen schlechten Stellen sind herausgeschnitten, dank Jesu Vergebung. Und was bleibt übrig? All die Arbeit, die ich ohne Jesus getan habe, ist weggeschnitten. All meine eigenen Bemühungen und Sorgen sind weg. Mein Geld ist sowieso weg und alles, wofür ich gearbeitet habe. Was aber bleibt? Das sind die Stunden, die ich mit Jesus verbracht habe; – in der Stille oder in der Zusammenarbeit mit Ihm, beim Abwasch oder im Beruf. Verliere Ihn nicht aus den Augen vor lauter Arbeit!!! Sonst lebst du vergebens ….

    Ja Jesus, dieser Tag gehört Dir. Ich will mit Dir zusammen sein, mit Dir alles besprechen und arbeiten, daß es Dir Ehre macht. Für Dich allein lebe und arbeite ich. Danke, daß Du bei mir bist!!

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