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    Andacht

    Ein echter Christ – 02.12.2019
    von Frank


    Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der Dich kränkt,
    und leite mich auf dem altbewährten Weg!

    Psalm 139, 24

    Manchmal müssen wir uns selber überprüfen, ob unser Glaube eigentlich noch richtig ist, ob wir noch auf dem altbewährten Weg sind. Das tut oft weh, und wir mögen es gar nicht, doch ist es notwendig. Warum sollten wir auch jahrelang in die Irre gehen? Lange Umwege, ziellos durch das Leben streifen?
    Es ist Gottes Gnade, die uns zur Buße und Umkehr bewegen will, nicht eine Strafe oder eine Quälerei Gottes.
    Als ich Jesus fand, war ich überglücklich. Doch nach einigen Jahren schloß ich Kompromisse mit meiner Umwelt. Ich selber merkte es nicht, sondern sonnte mich in der christlichen Freiheit. Und nach einige weiteren Jahren kamen diese Gedanken: Ein Christ sollte fröhlich sein, und geduldig, freundlich, sanft. Doch das war ich nicht. Ich sollte so sein, aber ich war ganz anders. So richtete und verdammte ich mich selber, und später auch alle anderen, an denen ich Fehler fand. Ich wußte alle Fragen theoretisch zu beantworten, aber in meinem Leben war der Glaube nicht mehr lebendig.
    Heute sehe ich wieder so viele Christen, die strahlen so viel Freude aus wie ein verbrannter Pfannkuchen. Sie sehen aus wie die Geier, die auf Beute warten. Sie machen keine Fehler, weil sie nichts tun (da kann man ja auch nichts falsch machen). Aber sie liegen auf der Lauer, wann einer etwas verkehrt sagt oder macht. Sie selber leben nicht und lassen die andern auch nicht in Ruhe leben. Schlimme Lage bei uns Christen!
    Darum bin ich so froh, daß Jesus sich um meinen Zustand kümmert. ER legt den Finger in die Wunde. Das tut zwar weh, aber Sein Finger bringt Heilung. Darum sollen wir ab und an beten, daß Jesus uns durchleuchtet und sieht, ob mein Herz noch für Ihn schlägt, und ob mein Denken noch auf Christus gerichtet ist. Seinem Urteil beuge ich mich und Seine „Therapie“ befolge ich. Dann kehrt die Freude wieder ein, dann wirkt der lebenspendende Geist wieder in mir. Aber ich muß mich hüten: Wenn ich nicht wirklich tue, was Er sagt, ändert sich nichts. Ja, eigentlich sollte ich dies und das. Na, heute ist zu viel Arbeit, ich will es morgen tun,  oder übermorgen, oder nächstes Jahr, oder …..

    O HErr, Du kennst meine Tricks, wie ich Deine Wahrheit umgehe! Ach, vergib! Und hilf mir zurück zu Dir, zur Quelle des Lebens zu finden! Laß nicht locker, bis ich endlich gehe! Danke, daß Du mich nicht aufgibst!

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