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    Andacht

    Glaube als Gerechtigkeit – 29.11.2019
    von Frank


    Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.

    Römer 4, 3

    Wenn jemand gute Werke tut, der bekommt von Gott seinen Lohn. Aber die Gerechtigkeit bekommt er nicht, die bekommt man nur aus Gnade, die kann man sich nicht verdienen, die ist ein Geschenk.
    Aufgrund des Glaubens tat Abraham viele Werke: Er zog fort in ein fremdes Land. Er wartete auf seinen Sohn, den Erben. Er war bereit, Isaak zu opfern, weil er Gott trotz allem vertraute. Er gab Lot den besseren Teil vom Land.  Er hat zwar auch einiges getan, wo sich gar kein Vertrauen zu Gott zeigte, aber Gott hat es vergeben und vergessen. ER weiß nun nur noch die Dinge, die Abraham wegen des Glaubens vollbrachte.
    Jeder, der wegen seines Glaubens Taten vollbringt, wird einen guten Lohn von Gott bekommen, aber er ist deshalb nicht mehr wert oder bekommt den Himmel deshalb. Nur aus Gnaden sind wir gerettet!
    Paulus fragt weiter, wem diese Gnade geschenkt wird: Nur den Israelis, den Beschnittenen? Er fragt, wann wurde denn Abraham gerecht gesprochen? Antwort: Als er noch unbeschnitten war, also ein Heide. Die Beschneidung kam erst als Zeichen der Erwählung und Rettung. Darum ist Abraham der Vater aller Glaubenden, nicht nur der Israelis. Darum gelten alle Verheißungen uns allen, nicht allein den Israelis. Darum ist Abraham unser Vorbild im Glauben und Vertrauen und tatkräftigem Handeln, und Gott steht zu uns!
    Die Beschneidung ist die Bekräftigung des Bundes, und nicht umgekehrt: Weil jemand beschnitten ist, also Israeli ist, darum ist er noch lange nicht erwählt. Das ist genau so mit unserer Taufe als Zeichen der Errettung, nicht umgekehrt, weil wir getauft sind und Kirchenmitglied, sind wir nicht automatisch gerettet.
    Darum wollen wir den Weg Abrahams gehen und Ihm glauben: ER hat unsere Schuld vergeben, ER ist uns treu, ER segnet uns gern, ER kennt kein zu schlecht oder zu gut, ER gibt Frieden, ER ist versöhnt mit Seinem Volk und uns. Gelobt sei Gott, der Vater Jesu Christi, der Schöpfer, der Allmächtige!!!

    Danke Vater, Du bist mir wohlgesonnen, denn Du siehst auf meinen Glauben. Gute Werke habe ich nicht viele, aber Schuld, Versagen und Sünde habe ich genug. Danke, Du vergibst wegen Jesus. Danke, Du meinst es gut mit mir!!

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